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Lea­der­ship ist mehr als Füh­rung. Es ist die Fähig­keit, ande­re Men­schen für die eige­ne Visi­on zu begeis­tern. Sie zu inspi­rie­ren und zu moti­vie­ren, dass sie als Team gemein­sam groß­ar­ti­ge Ergeb­nis­se erzie­len, indem sie gewis­se Wer­te und Über­zeu­gun­gen vor­le­ben. 

Ein guter Lea­der hat meist eine cha­ris­ma­ti­sche Aus­strah­lung und steckt mit sei­ner Begeis­te­rung an. Er schafft es, ande­re so zu moti­vie­ren, dass sie Lust auf Ver­än­de­rung haben und sogar über sich selbst hin­aus­wach­sen. Lea­der bli­cken mutig und vor­aus­schau­end in die Zukunft und zie­hen ande­re mit ihrer posi­ti­ven Aus­strah­lung mit. 

Leadership

Die­ser Füh­rungs­an­satz ist team­ori­en­tiert und stellt die Bedürf­nis­se der Mit­ar­bei­ter in den Vor­der­grund, Zusam­men­ar­beit und Selbst­ver­ant­wor­tung wer­den geför­dert. Der Lea­der ist Coach auf Augen­hö­he und gleich­zei­tig Mode­ra­tor. Er beglei­tet, moti­viert und schafft Impul­se für Ver­än­de­rung. 

Leadership: Tabelle alter konservativer Führungsstil und new Leadership

3 Merkmale von Leadership

 Erfahrungen und Persönlichkeit

Unse­re Per­sön­lich­keit ist geprägt aus Ver­hal­tens- und Bezie­hungs­mus­tern unse­rer Kind­heit und besteht aus unse­ren gemach­ten Erfah­run­gen und Erleb­nis­sen. 

Sie ist aller­dings ver­än­der­bar und eröff­net damit unser Poten­zi­al für Ent­wick­lung. Lea­der sind ziel­ori­en­tiert und las­sen sich nicht ent­mu­ti­gen, sie den­ken groß, frei nach dem Mot­to von Pip­pi Lang­strumpf: “Das habe ich noch nie ver­sucht, also bin ich völ­lig sicher, dass ich das schaf­fe.“

Tipp zum Wei­ter­le­sen: Glau­bens­sät­ze

Ech­te Lea­der zei­gen sich oft schon im Kin­des- bzw. Schul­al­ter in Form von Füh­rungs­rol­len als Klas­sen­spre­cher oder beson­de­ren Leis­tun­gen im Sport. Sie sind häu­fig vol­ler posi­ti­ver Ener­gie, Power und Wil­lens­kraft und packen die Din­ge aktiv an, um zu ihrem gewünsch­ten Ziel zu gelan­gen. Sie gel­ten als selbst­be­wuss­te, offe­ne, zuge­wand­te Men­schen mit viel Selbst­ver­trau­en.

Tipp zum Wei­ter­le­sen: Hier fin­dest Du einen Teil mei­ner Geschich­te

Die gute Nachricht: Leadership ist erlernbar

So wie schwim­men und Fahr­rad­fah­ren ist auch Lea­der­ship erlern­bar. Es erfor­dert ein neu­es Mind­set, Kon­trol­le abzu­ge­ben und gemein­sa­me Ver­än­de­run­gen anzu­sto­ßen, um eine neue Unter­neh­mens­kul­tur ein­zu­füh­ren. 

14 erlernbare Kompetenzen für Leadership

4 Führungskonzepte 

Vor 100 Jah­ren war der auto­ri­tä­re Füh­rungs­stil noch gän­gig. 
Heu­te hat er glück­li­cher­wei­se aus­ge­dient. 

Für ein erfolg­rei­ches und lang­le­bi­ges Unter­neh­men baucht es Mit­ar­bei­ter, die sich mit Selbst­ver­ant­wor­tung, Ein­satz und Moti­va­ti­on in die Fir­ma ein­brin­gen. Dafür braucht es Kom­mu­ni­ka­ti­on auf Augen­hö­he. 

Leadership: als Team gemeinsam

Charismatischer Führungsstil

Die­se Füh­rung fin­det durch Aus­strah­lung, Cha­ris­ma, posi­ti­ve Aus­strah­lung und durch Vor­bild­funk­ti­on statt. 

Laissez-faire Führungsstil

Die­ser Füh­rung­stil zeich­net sich dadurch aus, dass die Füh­rungs­kraft die Mit­ar­bei­ter „machen läßt“. Es wird nur bera­tend zur Sei­te gestan­den. Dadurch soll die Krea­ti­vi­tät und Selbst­ver­ant­wor­tung geför­dert wer­den.

Transformierender Führungsstil 

Der Lea­der moti­viert sei­ne Mit­ar­bei­ter für sei­ne Visi­on. 

Durch gemein­sa­mes Wir­ken und sein gro­ßes Selbst­ver­trau­en gewinnt er die Mit­ar­bei­ter für sich und arbei­tet mit ihnen vol­ler Respekt und Ver­trau­en an sei­nem gro­ßen Ziel. 

Kooperativer Führungsstil

Hier brin­gen sich alle Mit­ar­bei­ter ins Unter­neh­men mit ein und arbei­ten auf Augen­hö­he zusam­men. Sie wer­den in Ent­schei­dun­gen mit ein­be­zo­gen und wer­den aktiv um Ihre Mei­nung gebe­ten. 

Die 6 Grundsätze von Leadership

  • Bei­trag zum gro­ßen Gan­zen
  • Ziel­ori­en­tier­tes Han­deln
  • Prio­ri­tä­ten set­zen
  • Posi­ti­ve und kon­struk­ti­ve Ein­stel­lung
  • Ver­trau­en
  • Fähig­kei­ten und Stär­ken ein­set­zen

15 Fähigkeiten, die Leader auszeichnen

  • Eine gro­ße Visi­on
  • Begeis­te­rungs­fä­hig­keit
  • Moti­va­ti­on
  • Zuver­läs­sig­keit
  • Kom­mu­ni­ka­ti­ons­fä­hig­keit
  • Ziel­stre­big­keit
  • Lei­den­schaft
  • Empa­thie und Demut
  • Ver­än­de­rung und Lern­be­reit­schaft
  • Inspi­ra­ti­on
  • Selbst­füh­rung
  • Emo­tio­na­le Intel­li­genz
  • Coa­ching
  • Men­schen­kennt­nis
  • Intui­ti­on 
Leadership: innere und äußere Merkmale von Leadership

12 Vorteile für Leadership in Unternehmen

In einem erfolg­rei­chen Unter­neh­men pro­fi­tie­ren alle von einer guten Unter­neh­mens­kul­tur.

  • Mehr Moti­va­ti­on
  • Gemein­sa­me Zie­le 
  • Gute Kom­mu­ni­ka­ti­on unter­ein­an­der 
  • Freu­de an der Mitarbeit/ am Wir­ken
  • Posi­ti­ve Aus­strah­lung auf Kun­den und Besu­cher
  • Gutes Arbeits­kli­ma 
  • Bes­se­re Ergeb­nis­se
  • Iden­ti­fi­ka­ti­on mit dem Unter­neh­men
  • Kla­re Außen­wir­kung
  • Posi­ti­ve Ein­stel­lung 
  • Bes­se­re Leis­tung
  • Gerin­ge­re Fluk­tua­ti­on

5 Arbeitsweisen für Leadership

Teamarbeit

Die Mit­ar­bei­ter arbei­ten team­ori­en­tiert und zie­hen an einem Strang. Sie unter­stüt­zen sich gegen­sei­tig. Kom­mu­ni­ka­ti­on fin­det auf Augen­hö­he statt. 

Offene Kommunikation

Kom­mu­ni­ka­ti­on in Bezie­hun­gen, in denen authen­tisch und wert­schät­zend mit­ein­an­der umge­gan­gen wird, zum Woh­ler aller. Dies schafft emo­tio­na­le Sicher­heit ist ein Schlüs­sel zum Erfolg. 

Leadership/ Unternehmertum: Selbstverantwortung übernehmen

Lernen und Wachstum

Die stän­di­ge Ver­än­de­rung unse­rer (Arbeits)Welt erfor­dert die Bereit­schaft offen zu blei­ben. Kon­ti­nu­ier­li­ches Ler­nen, Ver­än­de­rung der Aus­rich­tung, Selbst­re­fle­xi­on und neue Chan­cen zu ergrei­fen. Das för­dert unse­re Ent­wick­lung und lässt uns wach­sen.

Vertrauen und Delegation

Wei­ter­ga­be und Dele­ga­ti­on von Auf­ga­ben an Mit­ar­bei­ter, die selbst­ver­ant­wort­lich han­deln. Ver­trau­en und Koope­ra­ti­on ist die Basis.

Motivation der Mitarbeiter

Die Erschaf­fung eines Rah­mens, so dass jeder Mit­ar­bei­ter sich wert­voll und gese­hen fühlt. Eine ange­neh­me Arbeits­at­mo­sphä­re sowie die För­de­rung der Krea­ti­vi­tät, durch Mit­ent­schei­dun­gen, und selbst­ver­ant­wort­li­ches Arbei­ten.

12 Punkte für konstruktives Feedback 

  • Erst mit der ent­spre­chen­den Per­son direkt spre­chen
  • Posi­ti­ve, wert­schät­zen­de Kom­mu­ni­ka­ti­on
  • Mit Namen anspre­chen
  • Das The­ma beschrei­ben und nicht bewer­ten
  • Kon­kre­te Bei­spie­le nen­nen
  • In Ich-Bot­schaf­ten spre­chen 
  • Klar und ein­deu­tig von eige­nem Beob­ach­ten spre­chen
  • Mit­ein­an­der spre­chen statt über­ein­an­der 
  • Das Pro­blem zeit­nah anspre­chen (max. 14 Tage)
  • Das Gespräch unter 4‑Augen füh­ren, ohne Zeit­druck 
  • Alles gemein­sam bespre­chen, dann Rück­fra­gen klä­ren
  • Ergeb­nis­se und ver­ein­bar­te Zie­le schrift­lich fest­le­gen
Leadership: Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung

4 unterschiedliche Arten von Feedback

Regelmäßige Gespräche

Regel­mä­ßig statt­fin­den­de Gesprä­che, wie z.B. Wochen- oder Monats­ge­sprä­che mit den Mit­ar­bei­tern.

Impuls-Gespräche

Die­se Gesprä­che fin­den situa­ti­ons­be­zo­gen statt, wie z.B. Rück­mel­dun­gen zu Vor­trä­gen, Aus­sa­gen oder Ver­hal­tens­wei­senum direk­te Impul­se zu geben.

Walking and Talking Gespräche

Gesprä­che, die auf­lo­ckern oder es dem Mitarbeiter/ Vor­ge­set­zen ermög­li­chen, über z.B. ange­spann­te Situa­tio­nen zu spre­chen. Varia­bel von der Zeit, als Vor­ga­be ca. 15–20 Minu­ten. 

Hier fin­dest Du mei­ne Natur-Coa­chings in Ham­burg: Trans­form your Love

Team-Gespräche

Ein Mit­ar­bei­ter wird von ande­ren Mit­ar­bei­tern ein­ge­schätzt, z.B. von Kol­le­gen, Vor­ge­set­zen und/ oder Kun­den.

15 No Go‘s in der Kommunikation

Statt dem Mit­ar­bei­ter aktiv zuzu­hö­ren, geben wir unse­rem Gegen­über oft schon die Ant­wor­ten.

  • Beleh­run­gen
  • Rat­schlä­ge
  • Bewer­tun­gen
  • Beschul­di­gun­gen
  • Ver­bes­se­run­gen
  • Ver­hö­run­gen
  • Recht­fer­ti­gun­gen
  • Mora­li­sie­ren­den
  • eige­ne Geschich­ten erzäh­len
  • Ana­ly­sen
  • Beschwich­ti­gun­gen
  • in Schub­la­den ste­cken
  • Bemitt­lei­den
  • Kri­ti­sie­ren
  • Ver­ur­tei­lun­gen

2 Fragen für eine empathische Kommunikation

Damit Du jeman­dem empa­thisch begeg­nen kannst, ohne ihm Rat­schlä­ge zu geben. kannst Du fol­gen­de Fra­gen nut­zen, die Dei­ne gleich­zei­tig Dei­ne emo­tio­na­le Intel­li­genz stär­ken.

  • Bist Du.…Gefühl benen­nen: (wütend, ver­är­gert, trau­rig, genervt).…weil
  • Weil Dir.…Bedürf­nis benen­nen: (Nähe, Wert­schät­zung, Klarhei)t.…wich­tig ist?
Leadership/ Unternehmertum: Wer übernimmt die Verantwortung für Gefühle

Die Unterschiede: Management, Führung und Leadership

Management

Das Manage­ment ist auf die Pla­nung und Aus­füh­rung des gewünsch­ten Ziels aus­ge­rich­tet, in Form von Grund­satz­ent­schei­dun­gen, Pla­nung und Durch­füh­rung von bestimm­ten Auf­ga­ben­be­rei­chen. 

Führung

Füh­rung meint die ziel­ge­rich­te­te Steue­rung und Mit­ar­bei­ter­füh­rung zum gewünsch­ten Ziel. 

Leadership

Lea­der sind Visio­nä­re und haben die Fähig­keit, Men­schen zu inspi­rie­ren und zu begeis­tern, so dass Sie über sich selbst hin­aus­wach­sen, um das gemein­sa­me, gewünsch­te Ziel zu errei­chen. 

6 bekannte Leader der Geschichte 

  • Mat­ha­ma Gan­dhi
  • Mut­ter Tere­sa
  • Nel­son Man­de­la
  • Ste­ve Jobs
  • Jesus Chris­tus 
  • John F. Ken­ne­dy

Fazit

Mit Lea­der­ship ist eine Pra­xis gemeint, in der ein „Lea­der“ durch Freu­de und Begeis­te­rung ande­re Men­schen um sich her­um ver­sam­melt und sie dazu auf­for­dert, durch gemein­sa­me Inter­ak­ti­on und von Höchst­leis­tun­gen geprägt, die­ses Ziel zu errei­chen und zu ver­kör­pern. 

Sie erin­nern uns an unse­re Selbst­ver­ant­wor­tung und Mög­lich­kei­ten der Mit­ge­stal­tung. 

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