Inhaltsverzeichnis

Was ist Achtsamkeit?

Achtsamkeit ist die bewusste Wahrnehmung und das Erleben des aktuellen Moments, mit allem, was dazu gehört: Sinneswahrnehmungen, Emotionen, Gedanken, körperliche Vorgänge. 

Ein wichtiger Aspekt: Es findet keine Bewertung statt. Es geht um das reine Wahrnehmen.

Ohne zu kategorisieren, ein zuordnen oder zu bewerten nach gut oder schlecht etc., wie wir es normalerweise aus dem konditionierten Denken kennen.

Die wertfreie Beobachtung und Akzeptanz der Gegenwart ist ein Bewusstseinszustand, den Du erlernen und für Dich nutzen kannst.

Achtsamkeit ist eine aktive Meditation und der Fokus liegt auf dem „hier und jetzt“. 

Ein weiterer Aspekt von Achtsamkeit ist, dass durch den Fokus auf das „hier und jetzt“ durch erhöhte Konzentration auf diese eine Sache eine deutliche Verbesserung und Leistungssteigerung eintritt.

Die Konzentration ist wie ein Muskel, der sich durch Training ausbilden kann.

Achtsamkeit bedeutet, ganz bei dem zu sein, was Du tust und nicht bei dem, was Du mit dem Tun erreichen möchtest.

Achtsamkeit: Bewusstsein, Präsenz, urteilsfrei

Wo wird Achtsamkeit angewendet?

  • Sportpsychologie besonders im Leistungs- und Spitzensport
  • Psychologie und Spiritualität
  • Pädagogik und im Coaching
  • Wissenschaft und Medizin (Wirkung ist wissenschaftlich belegt)
  • Schulen und Universitäten

Die Vorteile von Achtsamkeit

  • mehr Konzentration und Offenheit
  • Erhöhung der Lebensqualität
  • optimistische Grundeinstellung
  • positivere Gedanken
  • Geduld und Mitgefühl
  • Leistungssteigerung im Alltag und im Sport 
  • Steigerung von mentaler Stärke 
  • Erhöhung des Selbstbewusstseins
  • Zufriedenheit und Gelassenheit
  • verstärkte Freude 
  • im Flow sein

10 Methoden Achtsamkeit zu praktizieren

Nimm Dir ein paar Mal am Tag Zeit, Dich auf Deinen Atem zu konzentrieren

Setze Dich dafür am besten hin und schließe die Augen. Versuche Dich dabei, voll und ganz auf den Atem zu konzentrieren. Wenn Du spürst, dass Deine Gedanken abschweifen, bringe sie wieder zurück zu Deinem Atem.

In meinem Post findest Du eine Atemübung aus dem Yoga, die Du in Stresssituationen für Dich anwenden kannst, um wieder in Deine Mitte zu finden. Wenn Du Dich gerade im Job befindest, nimm´ Dich einen Moment raus und ziehe Dich für diese Übung auf die Toilette zurück.

Im Alltag immer wieder inne halten

Finde Dein eigenes gesundes Maß zwischen An- und Entspannung, Deine eigene Balance. 
Pausiere Deinen Alltag, um Dich zurück zu ziehen und inne zu halten. Hierfür gibt es viele Apps z.B. Calm, die Dir passende Bilder und Klänge liefern, mithilfe der Du mal kurz abschalten kannst, um wieder ganz bei Dir selbst anzukommen.

Lebensbejahung: Annahme was ist

Sage “Ja” zum Leben und nehme Deine Herausforderungen und Aufgaben an. Du hast 3 Möglichkeiten:

  • Situation annehmen
  • Situation verändern
  • Situation verlassen

Lasse ab von Dingen, die Du aktuell aktiv nicht verändern kannst

Wenn Du spürst, dass sich Negativität in Dir breit macht ist es Zeit, Dich wieder Dir selbst zu zuwenden.
Das Thema Selbstliebe (Dich selbst an erste Stelle setzen) haben viele noch nicht in der Schule lernen dürfen.

Konzentriere Dich auf die Dinge, die Dir wichtig sind und die Du tun willst.

Sportarten wählen, die Achtsamkeit fördern

Yoga, Pilates, progressive Muskelentspannung, Thai Chi fördern die Achtsamkeit und der Fokus wird wieder auf Dich selbst gelenkt. 

Achtsamkeit ist ein aktiver Prozess, daher wird durch Sport generell Deine Achtsamkeit gefördert und verbindet den Körper wieder mit dem Geist. Sie wird auch bewusst im Leistungssport eingesetzt, um bessere Leistungen zu erzielen.

Du widmest Deine ganze Aufmerksamkeit bewusst Dir und Deinem Training, also diesem Moment.

Schärfe Deine Sinneswahrnehmungen

Unsere 5 Sinneswahrnehmungen: sehen, hören, schmecken, riechen, fühlen.
Durch diese 5 Sinne nehmen wir die räumliche Welt wahr.

Deine Sinne schärfst Du z.B. durch Spaziergänge in der Natur, achtsames Essen, puzzeln, Massagen mit Aromaölen. 

Es gibt viele Coaches, die Natur Coachings, bewusstes Barfuß gehen oder Waldbaden anbieten, um Dich wieder mit Deinen Sinnen zu verbinden. 

Tipp: Ich biete Natur Coachings und Gruppenveranstaltungen in Hamburg an.
Klicke dafür links auf das Bild oder abonniere dafür gern meinen Newsletter.

Im folgenden Beitrag werden Deine Sinneswahrnehmungen sehen, hören und fühlen angeregt und verstärkt. Du bist danach deutlich entspannter:

Entleere regelmäßig Deinen Geist

Auszeiten von Social Media. Wähle genau aus, was Du Dir für Nachrichten, Filme, Beiträge ansiehst oder durchliest.

Konzentration auf eine Sache

Vermeide Multitasking. Bleibe ganz bewusst bei nur der Sache, die Du gerade tust. Nehme Mahlzeiten in voller Konzentration ein, indem Du Dich ganz auf das Essen und den Geschmack konzentrierst, achtsames Essen.

Meditationen einbauen

Um Deinen Alltag zu ent-zerren ist es hilfreich, dass Du Dir Ruhephasen einbaust. Um Dich selbst wieder zu spüren, gibt es viele wunderbare Meditationen auf Social Media, die Du für die Entspannung für Dich, Deinen Körper, Geist und Seele nutzen kannst. 

Hier eine Achtsamkeitsmeditation von Jon Kabat-Zinn, die in Kürze verfügbar ist. 

Achtsamkeit ist Selbstliebe

Frage Dich einmal, wie Du durch Dein Leben gehst. Angespannt, hetzend, re-agierend? 
Wie fühlt sich das für Dich an?

Wie wäre es, wenn Du entspannt und mit Freude die alltäglichen Dinge angehst? 
Welche Qualität fühlt sich besser an? 

Deine Haltung bestimmt, wie Du durch Dein Leben gehst und worauf Du Deinen Fokus setzt. Diesen Fokus kannst Du jederzeit selbst verändern, Deine Gedanken bestimmen Deine Ausrichtung. 

Erinnere Dich, Du bist der Schlüssel für Dein eigenes Glück!

Ursachen für mangelnde Achtsamkeit

Die Hauptursache für Unglück ist niemals die Situation, sondern Ihre Gedanken darüber.Eckhart Tolle

Konditioniertes Denken

Wir alle wurden im Kindesalter konditioniert (Generalisierungsprozesse), wie etwas zu sein hat, was wir zu tun haben, was wir dürfen und was nicht. 
Das heißt, wir haben schon früh gelernt, uns zurück zu nehmen oder Liebe mit Leistung zu verwechseln und uns oft nicht so zu zeigen und anzunehmen, wie wir wirklich sind.

Es entstanden unsere Glaubenssätze und wie wir die Welt um uns herum wahr nehmen.
Deshalb verurteilen und vergleichen sich so viele Menschen, noch gefördert durch Social Media, anstatt sich so anzunehmen, wie sie sind. 

Leben nach den Vorstellungen von anderen

Dir die “richtigen” Fragen zu stellen kann hilfreich sein, um Dich wieder zu erinnern:
Dir selbst wieder mehr Zeit und Aufmerksamkeit zu schenken:

  • Lebst Du wirklich Dich oder nur die Vorstellungen von anderen?
  • Spielst Du eine Rolle oder sprichst Du wirklich das aus, was Dich bewegt?
  • Bist Du ständig im Funktionieren oder achtest Du auch auf Deine Bedürfnisse?
  • Sprichst Du nur davon oder bist Du bereit wirklich etwas zu verändern?

Selbstwert nicht erkennen

Vielleicht wurde Dir erzählt es wäre egoistisch, Dich selbst an erste Stelle zu setzen und gut für Dich zu sorgen. So leben viele Menschen unbewusst in einer Opferidentität und unter Ihren Möglichkeiten, anstatt ihr volles Potenzial auszuschöpfen. 

Wenn Du Dich selbst siehst, wahrnimmst und gut für Dich sorgst, können dies auch andere Menschen tun. 

Der Weg ist von innen nach außen sichtbar. 

Wenn es Dir gut geht, geht es auch allen anderen Menschen um Dich herum gut.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Hast Du Dich für Dich entschieden?