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Was ist Achtsamkeit?

Achtsamkeit hilft uns dabei, unsere Lebensqualität enorm zu verbessern und heißt, den gegenwärtigen Moment bewusst und bewertungsfrei wahr- und anzunehmen.

Bewusst wahrnehmen bedeutet, weder mit unseren Gedanken abzuschweifen oder uns ablenken zu lassen. Wir sind also vollkommen präsent, bei dem was wir aktuell gerade tun oder erleben.

Tipp zum Weiterlesen: Selbstbewusstsein

Woher stammt Achtsamkeit?

Achtsamkeit hat ihren Ursprung in der buddhistischen Lehre.

Durch Jon Kabat-Zinn, Professor für Medizin und Begründer des CFM (Zentrum für Achtsamkeit in Medizin, Gesundheitswesen und Gesellschaft) ist das Konzept MBSR wissenschaftlich anerkannt.

Auch Krankenkassen bieten MBSR-Kurse an und seit einigen Jahren wird Achtsamkeit in der Ernährung und bei Esstörungen angewandt.

In Kürze findest Du hier eine MBSR-Achtsamkeitsmeditation von mir.

Welche Formen von Achtsamkeit gibt es?

Außer dem Body-Scan gibt es noch viele andere Formen:

Meine 7 Säulen der Achtsamkeitsmeditation

1. Glaube an Dich
Selbstreflexion, Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen
Glaube an Dich und fühle Dich wertvoll.
Mache Dich selbst zur Priorität und sei für andere da, indem Du für Dich da bist.

2. Selbstvertrauen
Vertraue Deiner Intuition und wisse, dass das Leben immer für Dich ist. Du bist bereits in der Gewissheit Deiner gewählten Zukunft und kannst voller Frieden im aktuellen Moment sein.

3. Freude
Folge Deiner Freude. Lerne jeden Tag Neues und betrachte alles mit Offenheit und Interesse, als wäre es das erste Mal (Anfängergeist).

4. Wertfrei
Nehme die Rolle eines Beobachters ein und lerne Deine inneren und äußeren Erfahrungen aus einer Neutralität heraus zu betrachten.
Du hast diese 3 Möglichkeiten:

  • Situation annehmen
  • Situation verändern
  • Situation verlassen

5. Loslassen
Akzeptiere die Gegenwart und lasse alle Muster und Begrenzungen los, die nicht mehr zu Dir gehören und lebe erfüllte Beziehungen.

6. Herausforderungen
Nehme Deine Herausforderungen an und transformiere sie. Erkenne die Chance darin und verwirkliche Deine Lebensträume.

7. Geduld
Alles braucht seine Zeit. Zeit für Wachstum, Zeit für Entwicklung.

Be here now

Was passiert beim Achtsamkeitstraining?

  • Stärkung der Beziehung zwischen Körper und Geist
  • Förderung der Konzentrationsfähigkeit
  • Verbesserung der Körperwahrnehmung
  • Erlangen von innerer Ruhe
  • Mit Körper, Geist und Seele im Einklang sein
  • Stärkung der Verbindung zu Dir selbst
  • Bessere psychische Gesundheit
  • Optimistische Grundeinstellung
  • Mehr Geduld und Mitgefühl

Was ist achtsames Essen?

Achtsames Essen bedeutet, Dein Essen mit allen Sinnen wahrzunehmen und dabei ganz im „Hier und Jetzt“ zu sein.

Wenn Du achtsam isst, ist dies eine gute Möglichkeit, um einen Moment zur Ruhe zu kommen und Dir Zeit für Dich selbst zu nehmen.

Wobei hilft achtsames Essen?

  • Du lernst, die Lebensmittel wieder besser wahrzunehmen und wert zu schätzen
  • Du entwickelst ein Bewusstsein für Deinen Appetit und Dein Sättigungsgefühl
  • Du erlangst ein Bewusstsein über Deine Ernährung und konsumierten Lebensmittel
  • Du kommst wieder in Einklang mit Dir selbst
  • Du lernst Deine Bedürfnisse besser kennen
  • Du wirst insgesamt automatisch gesünder essen
  • Es hilft Dir dabei Verhaltensmuster beim Essen zu erkennen und zu verändern (z.B. Teller leer essen)
  • Es hilft Dir langfristig bei Deinem Wohlfühlgewicht
  • Du hörst wieder auf Deinen Körper und Deine Intuition
  • Essen wird wieder zum Genuss

Wie geht achtsames Essen?

  • Bevor Du zu essen beginnst, schalte Ablenkungen ab, wie Fernseher, Smartphone oder Laptop.
  • Sorge für eine ruhige, angenehme Atmosphäre und einen schön angerichteten Teller oder auch einen gedeckten Tisch mit Kerze und konzentriere Dich voll und ganz auf Dein Essen. 
  • Nehme Dir Zeit für Dich selbst.
  • Beginne Deine Mahlzeit mit langsamen, achtsamen Bissen und kaue ausgiebig. Du solltest jeden Bissen ca. 30x kauen, damit die Nahrung optimal mit Speichel vermischt und zerkleinert wird. 
  • Damit hilfst Du Deinem Magen bei der optimalen Verdauung. 
  • Du kennst bestimmt den Spruch: „Gut gekaut ist halb verdaut.“
  • Achte auf maßvolle Portionen. Durch langsames Essen, isst Du insgesamt automatisch weniger. 
  • Konzentriere Dich auf den Geschmack und stelle so einen Bezug zum Essen her. 
  • Schmecke intensiv, freue Dich darüber und sei dankbar für Deine Speise.
  • Mache kleine Pausen und lege dann das Besteck beiseite. Fühle in Deinen Körper: Bin ich schon satt?
  • Esse einmal bewusst den Teller nicht auf.

Wie kannst Du Deine Essgewohnheiten verändern?

Du kannst ein Ernährungstagebuch führen, um Deine Essgewohnheiten besser kennen zu lernen. So spürst Du die Signale Deines Körpers besser und findest heraus ob Du wirklich isst, weil Dein Körper gerade Energie braucht. 

Oder ist es eher aus Langeweile, einer Art Leere oder aus Emotionen heraus? Willst Du Dich eventuell für etwas belohnen? 

Tipp zum Weiterlesen: Ernährung

Fragen zur Selbstreflexion Deiner Essgewohnheiten

Weitere Fragen zur Selbstreflexion, die Du Dir stellen kannst:

  • Was genau tut mir gut?
    Welches Essen?
  • Welche Lebensmittel?
  • Welche Menge davon?
  • Welche Mechanismen habe ich?
  • Welche Gewohnheiten habe ich?
  • Wie unterbreche ich diesen Automatismus?
  • Welche Gewohnheiten möchte ich verändern?
  • Wie kann ich mein neues Verhalten automatisieren?
  • Welche Strategien helfen mir dabei?
  • Wie kann ich meine Essensqualität steigern?
  • Kann ich mir für unterwegs (Arbeit, Freizeit) etwas zu essen mitnehmen?


Was ist intuitives Essen?

Intuitives Essen bedeutet, dass Du nur dann isst, wenn Dein Magen danach verlangt und aufhörst zu essen, wenn Du satt bist. 

Du isst, worauf Du Lust hast, ohne irgendwelche Regeln. 

Das Konzept wurde von den Ernährungswissenschaftlern Evelyn Tribole und Elyse Resch eingeführt. Beim Essen wieder auf unsere Intuition zu hören, dadurch unser Wohlbefinden zu fördern und um die Verbindung zwischen Körper und Geist zu schaffen. 

Durch intuitives Essen lernst Du Dich und Deinen Körper besser kennen und Du kannst Dein Essverhalten mehr genießen. 

Das führt automatisch zu einer besseren Lebensqualität sowie mehr Selbstbewusstsein und Selbstliebe. Du akzeptierst Deinen Körper so wie er ist, lernst auf seine Signale zu hören, was er genau benötigt und was Dir guttut.


10 Tipps für intuitives Essen

  • Achte Auf Deine Hunger- und Sättigungssignale
  • Hast Du wirklich Hunger oder nur Appetit?
  • Hat Dir das Essen geschmeckt?
  • Hat es Dich gesättigt?
  • Genießt Du Dein Essen?
  • Wie fühlst sich Dein Körper nach dem Essen an?
  • Isst Du den Teller leer, weil Du es so gelernt hast?
  • Zu welchen Tageszeiten isst Du?
  • Wann isst Du aus emotionalen Gründen oder um Dich zu belohnen?
  • Schaffe einen Ausgleich durch Fitness Training oder Yoga etc.

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